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Versteigerung des Familienheims I

Die Teilungsversteigerung, §§ 180 ff. ZVG (Teil 1 - Vorüberlegungen)

Fallkonstellation:

Ehemann M und Ehefrau F erwerben während der Ehe im Jahre 2001 ein EFH zu einem KP von 150 TEUR. Im Jahre 2010 ist das Darlehen zurückgeführt und das Grundpfandrecht im Grundbuch gelöscht. Im Jahre 2011 reicht F die Scheidung ein, welche im Juni 2011 rechtskräftig geschieden wird. Das Haus steht leer. Was passiert mit dem Haus?

Lösung:

Wie in einem solchen Fall vorzugehen ist, hängt davon ab, was F in Zukunft vor hat.

Will sie das Anwesen billig erwerben oder soll es meistbietend versteigert werden oder will der nicht betreibende Ehegatte den anderen nur ärgern?

Erst wenn diese Frage geklärt ist, kann der Anwalt die richtigen Schritte einleiten. Es sollte nach dem diesseitigen Dafürhalten ein Anwalt gewählt werden, der sich mit der Materie auskennt.

Überlegungen:

1. Ist das Grundstück hoch belastet?

2. M und F sind Miteigentümer zu jeweils ½. F kann das Verfahren leicht zu ihren Gunsten steuern und – je nach Taktik – das Verfahren bis zu vier Jahre hinauszögern.

3. Besteht für F gegen M noch ein Zahlungstitel, wäre zu überlegen, ob F sich nicht auf den 50igen Anteil des M eine Sicherungshypothek im GB eintragen lässt, mit dem Ziel, den Anteil des M „billig“ im Rahmen der Forderungsversteigerung sich zuschlagen zu lassen.

4. Will F aber einen möglichst hohen Erlös erzielen, wäre der bessere Weg die TV.

5. Soll sich F im Fall, dass M das Verfahren einleitet, sofort anschließen oder die Begutachtung des Immobiliensachverständigen abwarten? Mit welchen Kosten ist die Anschließung verbunden?

6. Mit welchen Mitteln kann das Versteigerungsverfahren beeinflusst werden?

Allein mit diesen grundlegenden Überlegungen werden die Weichen für das sich anschließende Verfahren gestellt. Durch eine falsche Weichenstellung im Vorfeld können locker 100.000,00 EUR und mehr verloren gehen.


 

 

 


Rechtsanwalt Michael K. Riefer • Brettener Straße 2 • D-75438 Knittlingen
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