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beA - ein Totalchaos - gelinde gesagt


Funktionierendes beA? Neues Jahr - Neuer Ärger
 

Kaum ist das alte Jahr vergangen, steht dem Rechtsanwalt in Deutschland neuer Ärger ins Haus: das besondere elektronische Anwaltspostfach ist derzeit abgeschaltet.

Am 22.12.2017 gab die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) bekannt, dass es bei der Verschlüsselung von Nachrichten erhebliche Sicherheitsdefizite gibt. Tage zuvor wurden die Rechtsanwälte aufgefordert ein Zertifikat herunterzuladen und zu installieren. Dieses Zertifikat, das an sich der sicheren Verschlüsselung von Daten dienen sollte, wurde von DV-Fachleuten „locker“ geknackt.

Viele Anwälte in Deutschland sind außer sich vor Wut.

Jahrelang wurde von der Bundesrechtsanwaltskammer und den örtlichen Anwaltskammern propagiert, auf elektronischen Kommunikationsverkehr umzustellen. Dies betrifft den Schriftverkehr mit den Gerichten, Behörden, den Notariate sowie den Rechtsanwälten untereinander. Viele Software-Anbieter wie zum Beispiel „RA-Micro“ und „Annotext“ hatten bereits die Anwaltssoftware geändert und eine Schnittstelle für das BEA programmieren lassen. Dies ist nunmehr alles hinfällig.

Nichtsdestotrotz verlangen die örtlichen Anwaltskammern zu den bereits sehr hohen Jahresgebühren zusätzlich eine Gebühr für die Unterhaltung des BEA.

Auf Facebook hat sich bereits eine Gruppe von Anwälten gebildet, die über die Entwicklung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs Bericht erstatten und diskutieren.

Link:

https://www.facebook.com/search/top/?q=bea-hilfe%3A%20die%20inoffizielle%20supportgruppe%20f%C3%BCr%20bea-anwender

Man kann sich vorstellen, dass die Berufsträger nicht sehr „amused“ sind. Einige Kollegen sollen bereits den Rücktritt des Präsidenten der Bundesrechtsanwaltskammer gefordert. Laut inoffizieller Quelle sollen sich die bisherigen Entwicklungskosten für dieses Kommunikationsmedium in einer Größenordnung von ca. 38 Millionen EUR (!) bewegen. Ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass ein Realschüler, der ein wenig programmieren kann, die Plattform locker für einige hundert Euro hätte programmieren können, und dies sicherlich mit einem höheren Sicherheitsstandard.

Wir werden über den Fortgang dieses dauernden Ärgernisses Bericht erstatten.

Auch sind wir gespannt, welche Stellungnahme die Rechtsanwaltskammer Karlsruhe hierzu abgeben wird.

 

Stand: 01.01.2018


 

 

 


Rechtsanwalt Michael K. Riefer • Brettener Straße 2 • D-75438 Knittlingen
Telefon: 0 70 43 / 955 69 63 • Telefax: 0 70 43 / 955 69 65 • E-Mail buero@kanzlei-riefer.de